| Abdichten Von Zeit zu Zeit ist es notwendig den Dudelsack abzudichten. Anzeichen für einen undichten Sack ist ein erhöhter Luftverbrauch oder eine generelle Schwergängigkeit des Instrumentes. Dabei ist es erstaunlich zu beobachten an was man sich als Spieler gewöhnt wenn die Undichtigkeit schleichend auftritt... Man verbindet das Abdichten zweckmäßigerweise mit einer Generalinspektion in unserer Werkstatt. Wer mag kann das aber auch problemlos selbst und zuhause durchführen, eine ausführliche Anleitung gibt's hier - oder auf Englisch hier Zum Testen der Dichtigkeit nimmt man alle Pfeifen bis auf das Anblasrohr aus den Stöcken und verschließt diese mit Korkstopfen oder, je nach Instrument oder Anatomie auch mit den Fingern. Dann bläst man den Sack prall auf und setzt sich drauf, ein dichter Sack ist in der Lage das Gewicht des Spielers ein paar Minuten zu tragen. Falls Sie von diesem Vorgang ein paar schöne Photos einreichen würden wir dieselben in einer gesonderten Galerie veröffentlichen. . |
|
[ Seitenanfang ] |
| Bechonnet, Joseph (1820 - 1900) Instrumentenbauer aus Effiat, an der Grenze zwischen Auvergne und Bourbonnais. Er entwickelte die Cornemuse der dortigen Region weiter und baute ausgesprochen kunstvoll verzierte Instrumente. Kennzeichnend ist der von ihm eingeführte, im Boitier hinter der Spielpfeife befindliche 3. Bordun sowie Blasebälge mit "Akkordeon-Faltung". Originalinstrumente gibt's hier zu sehen: |
| Bellows Blasebalg |
| Bordun ein während der Melodie unverändert ausgehaltener Ton gleicher Tonhöhe. Dadurch entstehen je nach Melodieverlauf wechselweise Harmonien und Dissonanzen. Beim Dudelsack nennt man die Pfeifen die den Dauerton erzeugen ebenfalls Bordun. Üblicherweise stimmt man den Bordunton auf den Grundton der Melodie, oft in verschiedenen Oktaven wie bei den Uilleann Pipes. Bei manchen Instrumenten z.B. Schäferpfeifen ist je nach musikalischem Kontext, auch eine Quint- oder Quartstimmung üblich. |
|
Boitier |
|
Buchs (Buxus semperviens) Buchs ist das härteste und schwerste einheimische Holz und das klassische Material für Holzblasinstrumente. Schon in Renaissance und Barock wurden eine Vielzahl von Blasinstrumenten daraus gefertigt. Es lässt sich hervorragend bearbeiten, drehen, schnitzen und polieren, der Name "Buchs" (engl. Boxwood) lässt sich auf die selbe Abstammung wie "Büchse" zurückverfolgen und gibt damit Aufschluss auf einen früheren Verwendungszweck. Aufgrund der geringen Stammdurchmesser und Verwachsungen bereitet Buchsbaumholz oft Probleme beim Zuschnitt. Kleine Äste muss man manchmal akzeptieren, bei entsprechender Behandlung stellen diese auch kein Problem dar. Instrumente aus Buchsbaum neigen dazu sich zu verziehen, in vielen Museen finden sich historische Buchsbauminstrumente, die krumm geworden sind. In aller Regel ist das jedoch nur ein Schönheitsfehler der die Spielbarkeit nicht beeinflusst. Als Kunde sollte man sich allerdings darauf einstellen. |
|
[ Seitenanfang ] |
| Chanter Spielpfeife (auch Schalmei) des Dudelsacks. |
| CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) Eine Internationale Übereinkunft die den Handel mit Tieren, Pflanzen und Produkten davon regelt mit dem Ziel die Artenvielfalt zu erhalten. Mehr Informationen bei www.cites.org. |
| Cocobolo
(Dalbergia retusa) gehört in die Verwandtschaft des Palisander, beheimatet ist es in Südamerika. Das Kernholz ist von besonders schöner Maserung und Farbe. Aufgrund des Ölgehaltes ist es sehr dauerhaft und unempfindlich gegen Feuchtigkeit. Bei der Bearbeitung ist Vorsicht geboten, Cocobolostaub kann Allergien auslösen, aus dem selben Grund sollte man es nicht für direktgeblasene Instrumente wie z.B. Flöten verwenden. |
| Concert Pitch (Uilleann Pipes) bezeichnet Instrumente in D-Stimmung (Grundton Chanter D, Drones in D) |
| Cornemuse französisch für Dudelsack. Es gibt außerdem ein historisches Doppelrohrblattinstrument mit dem Namen Cornamuse, eine Art gerades Krummhorn. |
| Cover oder bag cover dekorativer Stoffüberzug für den Sack, oftmals verwendet um darunterliegende Gummi-, Kunstleder oder GoreTex-Säcke zu verbergen. Wir fertigen Cover nur auf Anfrage da unsere Ledersäcke auch ohne flott aussehen. |
|
|
|
[ Seitenanfang ] |
| Drone englisch für Bordun |
|
[ Seitenanfang ] |
| Ebenholz Ebenholz nennt man die Hölzer verschiedener Baumarten der Gattung Diospyros die in Afrika und auf dem Indischen Subkontinent beheimatet sind. Ebenholz wird oft mit Grenadill verwechselt. Ebenholz ist allerdings geringfügig weicher und spröder als Grenadill, so dass Ebenholzinstrumente zwar kräftig und dominant, jedoch nicht ganz so hart wie Grenadillinstrumente klingen. |
| Eibe (Taxus baccata) Hildegard von Bingen schrieb: “Die Eibe ist ein Sinnbild der Fröhlichkeit, doch nur für Menschen, die an die Auferstehung nach dem Tode glauben.” Eiben sind bis heute - wahrscheinlich aus dekorativen Erwägungen - auf Friedhöfen sehr beliebt. Alle Pflanzenteile (mit Ausnahme des roten Samenmantels) und auch der Holzstaub enthalten das für den Menschen und viele Tiere giftige Alkaloid Taxin. Eibenholz galt im Mittelalter wegen seiner Elastizität als das beste Holz für Bögen Es ist das weicheste der von uns verwendeten Hölzer, Instrumente aus Eibe klingen entsprechend sanfter und sollten von Zeit zu Zeit geölt werden. |
|
Elfenbein Werkstoff aus dem Zahnbein verschiedener Tiere wie z.B. Elefant, Flusspferd, Walross oder Mammut. Mehr Info: http://www.beyars.com/de/de_elfenbein-kunst.html Elfenbein (Ausnahme Mammut) darf nur mit CITES-Dokumenten gehandelt werden, die Sie beim Kauf ihres Instrumentes von uns erhalten. Beim Reisen empfiehlt es sich dieses Dokument mit dem Instrument mitzuführen. Bestimmte Länder wie z.B. die USA verbieten generell die Einfuhr, es ist also ratsam sich vor Reiseantritt zu informieren. Außerdem gibt es sogenanntes vegetabiles Elfenbein aus den Früchten bestimmter Tropenbäume. |
|
[ Seitenanfang ] |
| Full Set besteht aus Bag, Bellows, Chanter, Tenor-, Baritone-, und Bass-Drone sowie Tenor-, Baritone- und Bass- Regulator |
|
[ Seitenanfang ] |
| Grenadill
(Dalbergia melanoxylon) auch: African Blackwood Grenadill und Ebenholz und werden oft verwechselt. Botanisch ist es mit den Palisanderarten verwandt, es kommt jedoch nicht aus Südamerika wie die meisten Palisanderarten, sondern aus der afrikanischen Steppe (Mozambique, Tanzania). Beide Hölzer sind nahezu vollkommen schwarz und schwerer als Wasser. Grenadill ist etwas dichter und fester und elastischer als Ebenholz. Es ist vor allem aus dem klassischen Holzblasinstrumentenbau bekannt, die meisten Klarinetten und Oboen sowie die Great Highland Bagpipe werden daraus hergestellt Grenadill ist aufgrund des Öl- und Harzgehaltes relativ unempfindlich gegen Feuchtigkeit und verzieht sich kaum. Bedingt durch die dichte und harte Oberfläche klingen Grenadill-Instrumente sehr kräftig, oft mit einer gewissen Härte. |
|
[ Seitenanfang ] |
| Half Set (Uilleann Pipes) besteht aus Bag, Bellows, Chanter, Tenor-, Baritone- und Bass-Drone |
| Hollow stock Eine besondere Main Stock-Konstruktion bei der alle drei Drone-reeds in einer gemeinsamen Kammer schwingen. |
|
[ Seitenanfang ] |
| Key englisch für Klappe |
| Kork wird bei vielen Holzblasinstrumenten als Dichtungsmaterial in den Zapfenverbindungen verwendet. Kork verliert jedoch bei ständiger Kompression mit der Zeit seine Elastizität und sollte sich immer mal wieder bei auseinandergebautem Instrument "entspannen". Beim Dudelsack, der ja nicht ständig in alle Einzelteile zerlegt wird, empfiehlt es sich auf Fadenwicklungen zum Abdichten zurückzugreifen. Kork sollte ab und zu etwas gefettet werden um ein verkleben der Verbindung zu verhindern. Lose Korkverbindungen kann man durch vorsichtiges Erhitzen des Korks -z.B. mit einem Feuerzeug- wieder dicht kriegen. Eventuell fragt man beim Holzblasinstrumentenmacher um Hilfe. Durch unvorsichtiges Erhitzen kann man den Kork auch verbrennen, dazu braucht es keine besondere Ausbildung. |
|
[ Seitenanfang ] |
| Main Stock oder Common Stock (Uilleann Pipes) Gemeinsamer Stock für Drones und Regulators. Ein Schalter (Switch) ermöglicht das Abschalten der Drones. Üblicherweise wird ein "Cup" genanntes Holz- oder Metallteil in den Sack eingebunden welches den Main Stock aufnimmt. |
| Messing Messing ist eine Legierung aus Kupfer und Zink die bereits seit dem Mittelalter bekannt ist. Messing ist etwas härter als reines Kupfer, jedoch nicht so hart wie Bronze, einer Kupfer-Zinn-Legierung. Viele Blechblasinstrumente und einige Holzblasinstrumente werden aus Messing gefertigt. |
| Musette bezeichnete in Frankreich ursprünglich verschiedene Sackpfeifen und Schalmeinen. Am bekanntesten ist wohl die Musette de cour, eine kleine balggeblasene Sackpfeife, die sich im 17. und 18. Jahrhundert beim französischen Adel großer Beliebtheit erfreute - damals entstanden zahlreiche Kompositionen und Lehrbücher. Wie der Musettewalzer, der üblicherweise auf dem Akkordeon gespielt wird, zu seinem Namen kam würde mich in diesem Zusammenhang mal interessieren...
Musettewalzer |
|
[ Seitenanfang ] |
| Neusilber Neusilberlegierungen bestehen aus Kupfer, Nickel und Zink. In China schon seit Hunderten von Jahren bekannt, wird Neusilber erst seit 1823 in Deutschland hergestellt, ursprünglich als preiswerter Ersatz für echtes Silber. Neusilber ist härter als Silber und wird für Gebrauchsgegenstände ( z.B. Essbesteck) verwendet, die oft versilbert werden. Auch im technischen Bereich findet es viele Anwendungen. Instrumentenklappen bestehen in der Regel aus Neusilber. |
|
[ Seitenanfang ] |
| ölen Instrumente aus Obsthölzern sollten gelegentlich geölt werden um die Holzporen in den Bohrungen zu schließen, die Wandung luftundurchlässiger und unempfindlicher gegen Feuchtigkeit zu machen. Dazu empfiehlt sich entweder ein Untertauchen oder Auswischen der Holzteile mit Leinöl. Wichtig ist das anschließende gründliche Abwischen, um zu verhindern, dass das ausharzende Leinöl die Oberflächen verklebt oder im schlimmsten Fall zusammengesteckte Teile sich nicht mehr trennen lassen. Wicklungen und Klappenpolster sollten nicht geölt werden da die Gefahr des Festklebens besteht. Falls man des Instrument nur auswischt kann man die Klappenpolster mit Alu- oder Frischhaltefolie schützen, vor dem Tauchbad sollten die Klappen entfernt werden. Instrumente aus Tropenholz werden nicht mit Leinöl behandelt. Aufgrund der Dichte nehmen diese Hölzer kein Leinöl auf und die Gefahr besteht, dass die Bohrungen verkleben. Hier bieten sich säurefreie, dünnflüssige Öle wie z.B. Mandelöl (Apotheke) an. |
|
[ Seitenanfang ] |
| Pflaume
oder Zwetschge Pflaumenholz ist eine der edelsten europäischen Holzarten. Das Kernholz ist leicht, dabei dicht und relativ hart. Die dunkelrotbraunen Färbung tritt vor allem durch das Ölen des Holzes besonders schön hervor. Instrumente aus Zwetschge klingen sanfter als solche aus harten Tropenhölzern und sollten von Zeit zu Zeit geölt werden. |
| Practice Set (Uilleann Pipes) einfachste Ausführung der Uilleann Pipes, besteht aus Chanter, Bag und Bellows. Entgegen der Bezeichnung ist das Practice Set kein reines Übungsinstrument, es bietet beim Melodiespiel den gleichen Tonumfang wie ein Full Set oder eine Flute und erweist sich z.B. in gedrängter Session-Umgebung bei der stets die Gefahr besteht dass sich jemand auf ihre Drones setzt oder auf Reisen als sehr nützlich. |
| Pouces In Frankreich ist es üblich die Tonlage von Sackpfeifen in pouces (Daumen, also Zoll ) anzugeben. So entspricht: 10 pouces - d/g 11 pouces - c/f 13 pouces - b/es 14 pouces - a/d früher verbreiteter, im Klang deutlich schärfer als G/C 16 pouces - g/c üblich für Instrumente vom Typ "Bechonnet" oder Schäferpfeifen 18 pouces - F/B 19 pouces - Es/A 20 pouces - D/G Hierzuland auch Tief D 23 pouces - C/F Hierzuland auch Tief C 24 pouces - B/Es 26 pouces - A/D sehr selten 30 pouces - G/C wurde von Andreas Rogge entwickelt, bis jetzt noch weniger als 10 Instrumente weltweit. 16 und 20 pouces scheinen momentan die meistgespielten Tonarten zu sein. |
|
[ Seitenanfang ] |
| Regulator (Uilleann Pipes) Regulators sind Pfeifen mit konischer Bohrung (ähnlich dem Chanter) deren Enden geschlossen sind. Alle Tonlöcher sind mit Klappen versehen die dem Spieler ermöglichen, das Melodiespiel auf dem Chanter akkordisch zu begleiten. Ein Full Set Uilleann Pipes hat in der Regel jeweils einen Tenor-, Baritone- und Bass- Regulator. Eine Übersicht über die Klappenanordnung gibt's hier. Selten findet man außerdem einen E-Regulator oder einen Kontrabass-Regulator. |
|
[ Seitenanfang ] |
| Schellack wird in Südostasien aus dem Sekret der Lackschildlaus gewonnen. Oberflächen die mit Schellack behandelt wurden können später ohne Probleme aufgefrischt werden, das ist besonders wichtig bei Reparaturen. Früher wurden daraus Schallplatten hergestellt, Schellack ist außerdem als Überzug- und Trennmittel E904 in verschiedenen Lebensmitteln und Tabletten zu finden. |
| Schlangenholz (Brosimum
guianense) kommt aus Südamerika und ist extrem dicht und hart. Es ist schwer zu trocknen denn es hat eine starke Tendenz zur Rissbildung, dazu ist es oft noch oft drechwüchsig. Schwer zu bearbeiten, die Werkzeugschneiden stumpfen schnell ab Der Holzstaub ist giftig. Aufgrund der eingeschränkten Verfügbarkeit verlangen wir für Instrumente aus Schlangenholz einen Aufpreis. Die spektakuläre Maserung wird durch das starke Nachdunkeln der Holzes im Laufe der Zeit unauffälliger. Die gute Nachricht: Es ist ein hervorragendes Tonholz, Instrumente aus Schlangenholz klingen ähnlich wie Ebenholzinstrumente |
|
Silber |
|
Sterling Silber Engl. Feingehaltsbezeichnung nach dem engl. Pfund "Sterling" . Diese Edelmetalllegierung besteht mindestens aus 925 Teilen Feinsilber von insgesamt 1000 Teilen. Die bereits um 1300 eingeführte Legierung wird bis heute vorwiegend in England beibehalten. Sterling Silver wird in England mit einem Löwenstempel gekennzeichnet, in Schottland mit einer Distel. |
|
Stock nennt man alle Teile die direkt in den Sack eingebunden werden. |
|
Stop key (Uilleann Pipes) Klappe am Chanter-Top die bei Betätigung die Luftzufuhr zum Chanter unterbricht. Erlaubt beispielsweise ein einfacheres Stimmen der Drones. |
|
[ Seitenanfang ] |
| Teflonband Obwohl gerne praktiziert ist das Wickeln der Zapfenverbindungen mit Teflonband nur als Notmaßnahme geeignet. Teflonband bildet keine elastische Wicklung so das die Dichtigkeit der Verbindung nicht gewährleistet ist. Beim Rohrblattbau, vor allem bei Kunststoffblättern, kann man mit Teflonband die Seiten der Doppelrohrblätter abdichten. Dazu eignet sich allerdings auch normale Haushalts-Frischhaltefolie die in der Umweltbilanz erheblich besser abschneidet. Wer schon immer wissen wollte warum das Teflon an der Pfanne, das Spiegelei hingegen nicht an der Teflonpfanne haftet- das Internet weiß Antwort: http://www.discovery.com/area/skinnyon/skinnyon970606/skinny1.html |
|
[ Seitenanfang ] |
| Valve / Ventil Im Anblasrohr des Dudelsackes befindet sich ein Rückschlagventil. Während dieses in früheren Jahren aus einer kleinen Lederklappe bestand die durch Fetten oder Befeuchten geschmeidig gehalten werden musste verwendet man heutzutage meist eine Variante aus pflegeleichtem Kunststoff. Unsere Ventilkappen bestehen aus Weich-PVC, Ersatz gibt's im Notfall im Modellbauladen als Stab-Endkappen für Lenkdrachen. |
|
[ Seitenanfang ] |
| Wicklungen Die Wicklungen der Zapfenverbindungen sind für die Funktion eines Instrumentes äußerst wichtig und sollten regelmäßig vom Spieler kontrolliert und gegebenenfalls nachgewickelt oder ersetzt werden. Der Grund für einen unstabilen Bordunton ist zum Beispiel häufig bei undichten Wicklungen zu suchen. Die Wicklung muss das Rohr luftdicht abschließen und straff und federnd zugleich sein. Wir verwenden dazu Baumwoll-Stopfgarn das vor dem Wickeln durch Bienen- oder Käse-Wachs gezogen wird. Dadurch wird der Faden unempfindlicher gegen Feuchtigkeit und haltbarer. Zusätzlich kann man die fertige Wicklung noch dünn mit Vaseline oder Hirschtalg einreiben. Die Wicklung wird mit Spannung und etwas "kreuz und quer" angelegt. Ein allzu akkurates Aufspulen des Fadens ist hinderlich, dadurch wird das Ergebnis zu fest und unelastisch. Teflonband sollte man nur als Katastrophen-Reparatur verwenden. |
|
[ Seitenanfang ] |
| Zwetschge oder
Pflaume Pflaumenholz ist eine der edelsten europäischen Holzarten. Das Kernholz ist leicht, dabei dicht und relativ hart. Die dunkelrotbraunen Färbung tritt vor allem durch das Ölen des Holzes besonders schön hervor. Instrumente aus Zwetschge klingen sanfter als solche aus harten Tropenhölzern und sollten von Zeit zu Zeit geölt werden. |
|
[ Seitenanfang ] |